PREIS, LEISTUNG, AUSSTATTUNG: DIESES KLEINE VW-SUV SOLLTET IHR AUF DEM ZETTEL HABEN

Mit E-Antrieb, geräumigen Innenraum und günstigem Startpreis tritt der neue VW ID.Cross an. Alles zu Marktstart, Preis, Reichweite und Ausstattung des Elektroautos.

Günstige Elektroautos aus China, etwa von BYD, beherrschen die Schlagzeilen. Volkswagen setzt dem nun den neuen ID.Cross entgegen. Mit 4,15 Meter misst die Neuheit zehn Zentimeter mehr in der Länge, als der technisch stark verwandte Kleinwagen ID.Polo. Zudem ist das kompakte SUV gut fünf Zentimeter höher als der elektrische Polo, bietet ein Stauvolumen von erfreulichen 475 Litern. Weitere 22 Liter gibt es im Frunk, dem Stauffach unter der Motorhaube.

Doch schon bei der Optik will Volkswagen punkten. Hohe Verarbeitungsqualität und ein gefälliges Aussehen standen im Anforderungsprofil - und wenn man sich durch die zahlreichen Meinungen und Stimmen in Social Media klickt, könnte Wolfsburg mit dem elektrischen ID.Cross tatsächlich einen Nerv getroffen haben. "Könnte klappen", ist etwa zu lesen. Obwohl auch der ID.Cross auf der so genannten MEB+-Plattform für kleine E-Autos aufbaut - genau wie Schwestermodelle von Cupra und Skoda - ist VW ein höchst eigenständiges Design gelungen.

Besonders die Heckansicht wirkt, als käme sie aus einer höheren Fahrzeugklasse. Die neue, durchgängige Rückleuchte mit illuminiertem Markenlogo findet sich zwar auch bei ID.Polo, doch beim kompakten SUV ID.Cross wirkt sie noch einmal deutlich erwachsener. Dazu lockern Zierelemente an der C-Säule die seitliche Optik gekonnt auf.

Echte Tasten im Innenraum

Einst waren Touchscreens gefeierte Neuheiten, doch beim Autofahren stören sie mitunter. Nicht nur VW sieht sich mit Kritik der Kundschaft und der Automobil-Presse konfrontiert, auch andere Hersteller überdenken ihre Bedienkonzepte. Beim ID.Polo und nun auch beim ID.Cross setzt Volkswagen daher auf eine Mischung aus klassischen Tasten und Touchscreen.

Echte Tasten gibt es etwa am Lenkrad, aber auch für die Steuerung der Klimaanlage. Letzteres war ein großer Wunsch vieler Käufer und häufig Gegenstand negativer Kritik. Auch die Lautstärke des Infotainments wird - wie in den 1980er-Jahren - über ein Drehrad geregelt. Stichwort 80er: Wer will, kann die digitalen Armaturen in alter Golf-Optik erstrahlen lassen. Wer kann gegen solche optionalen Retro-Spielereien schon etwas haben?

Wer will, kann den Preis des ID.Cross durch zahlreiche Extras in die Höhe treiben. Dann gibt es etwa ein Soundsystem mit 425 Watt Leistung und zehn im Innenraum verteilten Lautsprechern oder Massagesessel für die Vordersitze. Auch ein Glaspanoramadach steht auf der Ausstattungsliste, auf der sich auch der teilautonome Travel Assist findet, der sogar rote Ampeln erkennen kann.

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Den VW ID.Cross gibt es ausschließlich mit Frontantrieb. Die permamenterregte Synchronmaschine leistet je nach Ausstattung 85 kW (116 PS) oder 99 kW (135 PS). Bei ersterer Wahl gibt es einen Lithium-Eisenphosphat-Akku mit einer Kapazität von 37 kWh, die mit maximal 90 kW Gleichstrom geladen werden kann. Die 99 kW-Motorvariante hat einen Nickel-Mangan-Kobalt-Akku mit einer Kapazität von 52 kWh im Schlepptau, die mit bis zu 105 kW geladen werden kann.

Angesichts der Ladegeschwindigkeiten der chinesischen Konkurrenz fällt VW auf dem Papier hier zurück. Doch Wolfsburg verspricht an der Schnellladesäule einen Akkusprung von 10 auf 80 Prozent binnen maximal 27 Minuten, was durchaus alltagstauglich ist. Die offizielle WLTP-Reichweite gibt VW mit 316 beziehungsweise 436 Kilometern an. Die Anhängelast beträgt bei beiden Versionen 1,2 Tonnen.

Ab Herbst 2026 sollen die ersten Exemplare des VW ID.Cross auf der Straße rollen. Der Preis startet bei 27.995 Euro für die Ausstattungslinie Trend. Der Aufpreis zum günstigeren ID.Polo liegt damit bei rund 3.000 Euro. 2026 wird es aber zunächst nur die 52-kWh-Version mit starkem Motor zum Preis ab 36.500 Euro geben. Den ID.Polo gibt es bereits für eine monatliche Leasingrate von 159 Euro. Noch günstiger ist der ID.3 Neo im Leasing.

2026-07-16T08:58:41Z