602 Kilometer fahren, ohne nachzuladen? Der neue Ford Explorer für 315 Euro im Monat macht Schluss mit der Reichweitenangst. Wir haben den Deal gecheckt.
Lange galt der Diesel als vernünftigste Wahl: sparsam, bewährt und ideal für lange Strecken. Elektroautos hingegen wirkten wie ein Experiment. Zu teuer, zu geringe Reichweite, und die Sorge, dass die Technik schnell veraltet. Über 53.000 Euro für ein Fahrzeug ausgeben, das in wenigen Jahren überholt sein könnte? Für viele undenkbar.
Doch die Zeiten haben sich geändert. Fahrverbote in Innenstädten, steigende Spritpreise und das ramponierte Diesel-Image rücken die Elektromobilität ins Zentrum. Die Frage ist längst nicht mehr ob, sondern wie der Umstieg gelingt und zwar so, dass Reichweite, Komfort und Budget zusammenpassen.
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Die Antwort liegt oft im Leasing. Am Beispiel des Ford Explorer Extended Range zeigt sich der Vorteil: Drei Jahre elektrisch fahren, dann das Fahrzeug zurückgeben und auf die neueste Technik wechseln. Für viele der klügste Einstieg in die E-Mobilität.
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Die Gesamtrechnung über 36 Monate sieht so aus: 2.635 Euro Gesamtkosten bei einem Listenpreis von 53.350 Euro. Das ergibt einen Gesamtleasingfaktor von 0,66 - immer noch im guten Bereich und deutlich besser als die meisten E-Auto-Deals am Markt. Während andere Hersteller für vergleichbare Elektro-SUVs GLF-Werte von 0,8 oder höher verlangen, bleibt Ford konkurrenzfähig.
Der eigentliche Clou liegt aber woanders: Wer heute einen 53.000-Euro-Stromer kauft, muss damit rechnen, dass das Fahrzeug in drei Jahren nur noch 20.000 bis 25.000 Euro wert ist. Das sind brutal 27.000 bis 32.000 Euro Verlust. Beim Leasing zahle ich nur 12.635 Euro und gebe das Auto einfach zurück. Selbst wenn ich das gesparte Kapital nur zu 3 Prozent anlege, spare ich mindestens 15.000 Euro gegenüber dem Kauf.
Das größte Problem bei E-Autos? Die Batterie wird zum Damoklesschwert. Kaufe ich heute einen Stromer für 53.0350 Euro, werde ich in sechs Jahren vor einer unangenehmen Entscheidung stehen: Batterie für 18.000 Euro tauschen oder das Auto verschrotten? Beim Leasing ist das nicht mein Problem, nach drei Jahren gebe ich den Wagen einfach ab. Wenn bis dahin Feststoffakkus oder 1000-Volt-Ladetechnik den Markt revolutionieren, profitiere ich beim nächsten Leasing davon, statt mit veralteter Technik dazusitzen.
Für wen macht dieser Deal Sinn? Drei Typen profitieren besonders: Der E-Auto-Skeptiker, der endlich mal risikofrei testen will, ob Elektro wirklich funktioniert. Der Pendler, der täglich 50 Kilometer fährt und merkt, dass Stromkosten nur ein Bruchteil der Spritkosten sind - bei 10.000 km im Jahr sind das locker 1.800 Euro Ersparnis. Und der Investor, der seine 50.000 Euro lieber in ETFs steckt, statt sie in einem Auto zu versenken, das jährlich 8.000 Euro an Wert verliert. Wer dagegen sein Auto liebt wie ein Familienmitglied und es 15 Jahre fahren will, sollte trotzdem kaufen.
Der Ford Explorer Extended Range Select wird in diesem Deal bereits mit dem wertvollen Fahrerassistenz-Paket ausgeliefert, das normalerweise extra kostet. Head-Up-Display, 360-Grad-Kamera und elektrische Heckklappe sind somit bereits im Leasingpreis enthalten.
Der Explorer birgt ein hohes Maß an Fahrdynamik und zeigt sich im Alltag erstaunlich agil. Die 286 PS des Heckantriebsmotors sorgen für kraftvolle Beschleunigung in 6,4 Sekunden von null auf hundert, während das maximale Drehmoment von 545 Nm bereits aus dem Stand verfügbar ist. Der Explorer besticht mit einem kleinen Wendekreis von 9,7 Metern. Die Mehrlenker-Hinterachse mit Stabilisator sorgt für nüchternem, aber zweckdienlichem Fahrverhalten ohne unangenehme Überraschungen. Dank des tiefliegenden Batteriepakets bleibt das Fahrzeug auch bei höheren Geschwindigkeiten stabil und neutral.
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Als mein Auto für eine Woche in die Werkstatt musste, bot mir der Händler als Ersatz einen Ford Explorer Extended Range an. "Probieren Sie mal was Neues", meinte er augenzwinkernd. Ehrlich gesagt war ich skeptisch - ein amerikanisches E-SUV als Ersatz für meinen sparsamen Diesel? Aber manchmal kommt das Leben anders als geplant.
Der erste Blick wandert unweigerlich zum dominierenden 14,6-Zoll-Bildschirm in der Mitte. Was zunächst überdimensioniert wirkt, entpuppt sich schnell als durchdacht: Die wichtigsten Klimafunktionen sind als Schnelltasten am unteren Bildschirmrand platziert, sodass man nicht durch Menüs navigieren muss. Mein iPhone verbindet sich automatisch per CarPlay - endlich mal ein System, das nicht erst umständlich gekoppelt werden muss.
Im Stadtverkehr überrascht der Explorer mit seiner Wendigkeit. Der 9,7-Meter-Wendekreis lässt ihn agiler wirken als erwartet, und die sofort verfügbaren 545 Nm Drehmoment katapultieren einen mühelos aus jeder Ampelschaltung. Besonders beeindruckend ist die Rekuperation: Im Modus "Ein-Pedal-Fahren" bremst das Auto bei Gaswegnahme so stark ab, dass man das Bremspedal kaum noch braucht. Nach einem Tag hat man den Dreh raus und gleitet fast meditativ durch den Verkehr. Die Lenkung ist präzise, ohne nervös zu sein, und die adaptiven Assistenten halten zuverlässig den Abstand - auch im Stop-and-Go-Verkehr
Selbst bei 130 km/h auf der Autobahn ist es im Explorer leiser als in meinem Diesel bei 80. Man hört plötzlich Details: das leise Rauschen der Klimaanlage, das Abrollen der Reifen, manchmal sogar die Musik aus dem Nachbarauto. Diese Ruhe ist fast schon meditativ und macht längere Fahrten entspannter als erwartet. Nach drei Tagen gebe ich den Explorer nur ungern zurück und verstehe plötzlich, warum immer mehr Menschen auf Elektro umsteigen.
Der ADAC attestiert dem Ford Explorer eine "empfehlenswerte Alternative im Segment der elektrischen Mittelklasse-SUVs" und vergibt das gute Gesamtergebnis mit der Note 1,9. Besonders positiv bewerten die ADAC-Tester die gewohnt hervorragende Funktionalität der VW-Technik und die großzügigen Platzverhältnisse sowie das beachtliche Kofferraumvolumen.
Im praxisnahen ADAC Ecotest erreicht der Explorer einen gemessenen Stromverbrauch von 19,2 kWh pro 100 km, was eine durchaus passable Effizienz darstellt. Die Reichweite fällt mit rund 445 km unter realitätsnäheren Bedingungen durchaus brauchbar aus, auch wenn sie keinen neuen Rekord aufstellt. Bei der Funktionalität der Fahrerassistenzsysteme wird die Zusammenarbeit mit VW deutlich – hier gibt es keinen Grund zu klagen, so das Fazit der Experten.
Wichtiger Hinweis: Die hier vorgestellten Leasing-Angebote und Konditionen wurden sorgfältig recherchiert (Stand: 24.11.2025), stammen jedoch von den jeweiligen Händlern oder Leasingplattformen. Preise, Verfügbarkeiten und Ausstattungsdetails können sich kurzfristig ändern. Netzwelt tritt nicht als Vermittler auf und übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Angaben. Prüfe bitte alle Details und Konditionen vor einem Vertragsabschluss noch einmal direkt beim jeweiligen Anbieter.
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2025-08-20T12:15:32Z