MBX 2.0: ŠKODA WIRFT BEI DIESEM E-AUTO ALLES üBER BORD

Škoda stellt mit dem 1000 MBX Konzept die Neuinterpretation eines seltenen Klassikers vor. Damals gab es 52 Verbrenner-PS, heute Lichtshow und Elektroantrieb.

Wer dieses Auto sieht, denkt wohl nicht direkt an Škoda. Dabei hat der neue 1000 MBX ein historisches Vorbild. In den Jahren 1966 bis 1969 war das Modell 1000 MBX, das auf der Limousine 1000 MB basierte, schon ein echter Hingucker. Ein seltener Hingucker, denn es wurden nur rund 2.500 Einheiten des Coupés gebaut.

Die Chancen, dass es bei der Neuauflage aus dem Jahr 2025 mehr werden, stehen verschwindend gering. Denn beim MBX 2.0 handelt es sich um eine reine Designstudie; Pläne für eine Serienproduktion gibt es bei Škoda aktuell nicht.

Das Konzept lädt aber dazu ein, sich in einer nicht allzu fernen Automobil-Zukunft zu wähnen, in der vieles besser, vor allem schön(er) gestaltet ist. Und es kann einen Ausblick darauf geben, was optisch von Skoda in den kommenden Jahren zu erwarten ist.

Es ist vor allem das streng abfallende Heck des Crossovers mit vier Sitzen, das dem E-Auto seinen Reiz verleitet. Die Türen öffnen für einen leichten Einstieg gegenläufig. Dabei ist kaum erkennbar, dass es sich nicht um einen reinen Zweisitzer handelt.

Weit über 2.500 Diesel-Kilometer: Irre, wie weit dieser Škoda ohne Tankstopp fährt

Im E-Auto-Konzept gibt es weder Mitteltunnel noch Mittelkonsole. Der hochmoderne Innenraum kommt weitestgehend ohne Schalter und Knöpfe aus und wird von einem ovalen Lenkrad samt auffälliger Glasabdeckung dominiert. Auf der Beifahrerseite gibt es ebenfalls ein Display.

Trotz der futuristischen Optik haben die verantwortlichen Designer Antti Savio (Exterieur) und David Stingl (Interieur) die Praxistauglichkeit nicht aus den Augen verloren. Für Transportaufgaben lassen sich die hinteren Sitze etwa schnell entfernen, es entsteht ein über die weit öffnenden Türen gut zugänglicher Gepäckraum. Sogar ein E-Bike soll reinpassen.

Die beiden Vordersitze lassen sich zusammenschieben und ergeben so eine Bank, auf der mehrere Personen Platz finden. Ein Tribut an die Neuzeit ist auch das Fahrwerk. Dank Luftfederung kann die Bodenfreiheit je nach Untergrund individuell angepasst werden, von Offroad über Komfort bis hin zu Sport.

Wer sich nun spontan in das Design der Studie verliebt hat muss stark sein: Die Aussicht, dass dieses E-Auto jemals in dieser Form auf der Straße rollt, ist gering. Das Konzept entstand im Rahmen des Projektes "Icons get a makeover", das historische Automobil-Highlights in neuem Gewand interpretiert.

Skoda wirbelte schon einmal mit einem Konzept ordentlich Staub auf, als Auszubildende mit dem Skoda Roadiaq, einem sehenswerten Mini-Camper voll ins Schwarze trafen. Mehr aktuelle Meldungen rund um das Thema Mobilität lest ihr an dieser Stelle.

2025-10-28T06:58:34Z